Gedankenfetzen

| von Ulrike Reinfeldt |

Seit ich heute früh aufgestanden bin, habe ich immer wieder nach draußen geschaut. Jeder Blick eine neue Welt: verschneiter See, sich ständig veränderndes Licht, vorbeiziehende Wolken, Schneefall – sanft und fein und still und dann in Mengen, dass es mir laut erscheint. Das Draußen lockt mich dazu, diese Bilder festzuhalten.

Manchmal glaube ich, das macht das Home-Office mit mir. Der Schreibtisch direkt vorm Fenster – das lässt meinen Blick schweifen und den Gedanken freien Lauf. Und daraus wird dann so ein Tag: die Ideen sprudeln, ein Anruf nach dem anderen, immer wieder neue E-Mails, sobald ich Outlook öffne und ursprünglich standen ganz andere Dinge auf meinem inneren Arbeitsaufgabenblatt.

Nein, nicht dass ihr jetzt denkt, das würde mich ärgern - im Gegenteil. Ich staune darüber, wie leicht mir alles fällt – auch gerade die ablenkenden und dabei anregenden Gedanken, die mit den neuen Ideen. Endlich kann ich es entziffern, dieses eine Wort, das mir schon lange Kopfzerbrechen bereitet und mich mit der Transkription nicht fertig werden lässt.

Hier ist sie – die Kreativität, die wir oft händeringend suchen, wenn wir uns Öffentlichkeitsarbeit auf den Plan geschrieben haben. Und dann hören wir in uns hinein – nichts; wir lauschen nach draußen – auch nichts. Und dann fällt uns so ein Tag wie heute in den Schoß und es sprudelt aus uns heraus und auch das Außen schenkt uns einen neuen Kontakt, einen anderen Blickwinkel und eine Inspiration. Und meine Kollegin schenkt mir ihre Idee von ihren Gedankenfetzen, die sie heute im Büro aufsammelt. Danke dafür.

Und schon entsteht in mir eine neue Idee: wie wäre es mit einem Blogbeitrag dazu. Wie geht es euch in Eurem Arbeitsalltag? Kennt ihr das vielleicht auch? Lasst uns teilhaben.

LKANK_Schneefall LKANK_Schrank_Postkarten

LKANK_Muscheln LKANK_Textausschnitt

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